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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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warten. Die Vorstellungen, welche seinen Kopf füllten, wa-ren folgender Art.

Ich weiß nicht, wie es kömmt, daß ein neuer Nebel unseinhüllt, sobald der eine sich zerstreut zu haben scheint. Ichhalte es für gewiß, daß die verkleidete Dame Niemand an-ders ist, als die Göttin von Walton's besonderer Verehrung,die seit den letzten Wochen mir und ihm so viele Unruhe ge-macht und einen gewissen Grad Mißverstiindniß erregt hat-Bei meiner Ehre! die schöne Dame ist recht freigebig mitder Verzeihung, die sic mir so freimüthig ertheilt hat, undwenn sie weniger gefällig gegen Sir John de Walton seinwill nun, was denn? Daraus ist sicherlich noch nichtzu schließen, daß sie mich in diejenige Stelle ihrer Neigun-gen aufnehmen würde, aus welcher sie so eben de Waltonvertrieben hat. Selbst aber auch im Fall sie so bandelte, sokönnte ich eine solche Veränderung zu Gunsten meiner aufKosten meines Freundes und Waffengefährten nicht benutzen.Es wäre eine Thvrheit, an eine so unwahrscheinliche Sacheauch nur zu denken. Was aber die übrigen Angelegenheitenbetrifft, so sind dieselben der Beachtung werth. Jener Küsterscheint mit Leichnamen in Gesellschaft gelebt zu haben, bis ersich für die Gesellschaft der Lebendigen nicht mehr eignet,und was den Dickson von Hazelside betrifft, so hat kein Ver-such gegen die Engländer während dieser endlosen Kriegestattgefunden, wobei er nicht betheiligt gewesen wäre; wäremein Leben davon abgehangcn, so hätte ich es nicht unter-lassen können, ihm meinen Verdacht zu sagen, er mag den-selben anfnchmen wie er will."

Mit den Worten spornte der Ritter sein Pferd undfragte, als er ohne weitere Vorfälle in Douglas-Castle ange-kommen war, in einem Tone größerer Herzlichkeit wie bisher