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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
215
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bunden, Mitgefühl mit dem unglücklichen Sir John de Wal-ton zu hegen; ich sage dir, wenn dieser Brief (er berührtedas Schreiben mit seinem Finger) wörtlich ausgelegt werdenmuß, so weit er auf ihn Bezug hat, so ist er der bemitlei-denswertheste Mann zwischen dem Ufer des Solway unddem Orte, wo ich jetzt stehe. Verschiebe deine Neugier, höchstehrwürdiger Geistlicher, damit du nicht mehr in der Sachesiehst, wie ich selbst sehe, so daß ich erkennen müßte, dichwieder in Jrrthnm verleitet zu haben, während ich selbstglaube, daß die wahre Erklärung von mir entdeckt ist. Jetztschnell zu Pferde! Holla! (er rief dieß aus dem Fenster sei-nes Gemaches,) die von mir hieher geführte Abtheilung magsich bereit halten, aus der Rückkehr die Wälder zu durch-suchen."

Meiner Treu," dachte Vater Hieronymus,es ist mirlieb, daß dieser junge Nußknacker fort geht, um mich meinenGedanken zu überlassen; mir ist es verhaßt, wenn einejunge Person Ansprüche macht, alle Vorgänge zu verstehen,während deren Vorgesetzte gestehen müssen, daß ihnen AllesGeheimniß ist. Eine solche Anmaßung ist wie diejenige dereingebildeten Närrin, Schwester Ursula, welche vorgab, mitihrem einzigen Auge ein Manuscript lesen zu können, wel-ches ungeachtet des Beistandes meiner Brille mir unverständ-lich blieb."

Diese Worte hätten dem jungen Ritter nicht ganz gefal-len können, noch sprachen sie eine Wahrheit aus, welche derAbt in solcher Weise, daß er es hören konnte, gesagt habenwürde. Der Ritter aber hatte ihm die Hand gedrückt, Le-bewohl gesagt, und sich schon nach Hazelside begeben, wo erder kleinen Truppe von Armbrustschützen und andern Kriegs-leuten besondere Befehle ertheilte, und den Thomas Dickson