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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
212
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brauchen, die zu beschränken Ihr kein Recht besitzt, deßhalbhabe ich mich von Eurer Abtei entfernt. Da ich ferner finde,daß die Novize, welche in Eurem Kloster Schwester Ursulagenannt, nach der Regel und Disciplin Eures Ordens einbegründetes Recht besitzt, zur Welt nach ihrem Belieben zu-rückzukehren, im Fall sie nicht nach dem Noviziat eines Jah-res sich als Schwester in Euren Orden aufnehmen lassenwill, und da besagte Novize von diesem ihrem Vorrechte Ge-brauch zu machen entschlossen ist, so benutze ich mit Vergnü-gen die Gelegenheit ihrer Gesellschaft bei diesem ihrem gesetz-lichen Beschlüsse, weil derselbe mit dem Gesetze Gottes undden Vorschriften der St. Bride übereinstimmt, welche Euchkeine Gewalt ertheilt hat, irgend Jemand durch Zwang imKloster zurückzuhalten, von welchem nicht das unwiderruflicheGelübde des Ordens abgelegt worden ist. Euch, Sir Johnde Waltop^ünd Sir Aymer de Valence, Rittern von Eng-land, die Ihr die Besatzung von Douglasdale befehligt, habeich nur zu sagen, daß Ihr gegen mich gehandelt habt undhandelt, indem Ihr Euch unter dem Bann eines Geheim-nisses befindet, dessen Lösung nur durch meinen treuen Sän-ger Bertram geschehen kann, für dessen Sohn mich auszu-geben ich für zweckmäßig hielt. Da ich nun jetzt es nichtüber mich vermag, persönlich ein Geheimniß zu enthüllen,welches ohne Gefühl der Scham nicht entdeckt werden kann,so gebe ich nicht allein besagtem Sänger Bertram Erlaubniß,sondern ertheile ihm auch den Auftrag und Befehl, Euch denZweck zu enthüllen, wegen dessen ich ursprünglich zumSchlosse Douglas gekommen bin. Ist diese Entdeckung ge-schehen, so bleibt mir weiter nichts übrig, als meine Gefühlegegen die beiden Ritter als Erwiederung auf den Kummerund den Seelenschmerz auszudrücken, welche mir ihre Ge-