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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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durchgegangen sei ein Vorfall, über welchen die Frauendes Klosters ihr Erstaunen zugleich mit vielem Abscheu aus-sprachen, während dasjenige der Mönche, welche die Nach-richt erreichte, mit einiger Verwunderung gemischt war, dieauf der verschiedenen persönlichen Erscheinung der zwei Flücht-linge beruhte.

Heilige Jungfrau," sagte eine Nonne,wie konnte un-sere hoffnungsvolle, andächtige Novize, Schwester Ursula,welche »och vor Kurzem sich wegen des frühzeitigen Todesihres Vaters in Thränen badete, mit einem Knaben durchge-hen, der kaum vierzehn Jahre alt ist "

Heilige St. Bride!" sagte Abt Hieronymus,wie konnteein so hübscher, junger Mann einer solchen Vogelscheuche, wieSchwester Ursula, seinen Arm in Begehung eines solchenVerbrechens leihen? Er kann sicherlich weder Versuchungoder Verführung zu seiner Vertheidigung anführA sonderner muß, wie die weltliche Phrase lautet, mit einem Scheuer-lappen zum Teufel gegangen sein."

Ich muß meine Kriegsleute zerstreuen, um die Flücht-linge zu verfolgen," sagte de Valence,wenn nicht dieserBrief, den der Pilger zurückgelassen haben muß, einige Auf-klärung über den geheimnißovllen Gefangenen ertheilt."

Nachdem er de» Inhalt mit einiger Ueberraschung angese-hen hatte, las er mit lauter Stimme:

Ich Unterzeichneter, welcher kürzlich im Hanse St. Bridewohnte, thue Euch, Vater Hieronymus, dem Abte besagtenHauses, kund und zu wissen, daß ich mich entschlossen habe,als ich erkannte, Ihr seied geneigt, mich als Gefangenen undSpion im Heiligthum zu behandeln, worin Ihr mich als un-glückliche Person aufnahmet, meine natürliche Freiheit zu ge-

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