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ort wie das Kloster von St. Bride verschaffen werden; auchIhr, theuerste Dame, werdet Eure Freiheit erhalten; es istjedoch geeignet, daß Ihr einige Bemerkungen hier zurücklaßt,wodurch Sir John de Walton die Hingebung erkennen kann,die sein glückliches Schicksal Euch cingeflößt hat "
„Es ist also nicht Eure Absicht," fragte Lady Augusta,„in die Welt wieder zurückkehren, und Ihr wollt auf EurenGeliebten verzichten, obgleich Ihr in der Vermählung mitdemselben einstens Euer Glück zu finden hofftet."
„Das ist eine Frage, thenres Kind," sagte Schwester Ur-sula, „die ich mir nicht vorzulegen wage, und hinsichtlich de-ren ich auch durchaus nicht weiß, welche Antwort ich erthei-len müßte. Ich habe nicht das letzte und unwiderruflicheGelübde abgelegt; ich habe nichts gethan, um meine Lage inBezug auf Malcolm Fleming zu verändern. Durch unsergegenseitiges Gelübde, welches wir in Gegenwart des Him-mels ablegten, ist er mein verlobter Bräutigam; auch bin ichmir bewußt, daß ich in jeder Hinsicht seine Treue nicht weni-ger jetzt verdiene, wie zur Zeit, als er mir sie verpfändete;ich gestehe jedoch, theuerste Dame, daß Gerüchte mich erreichthaben, die mein Herz mit Schmerz erfüllten; der Bericht vonmeinen Wunden und Narben soll den Ritter meiner Wahlmir entfremdet haben. Jetzt bin ich arm," fügte fie miteinem Seufzer hinzu; „ich besitze nicht länger jene persön-lichen Reize, von denen man sagt, daß sie die Liebe des an-dern Geschlechts erregen und dessen Treue befestigen. Ichsuche mich deßhalb in Augenblicken festen Entschlusses an denGedanken zu gewöhnen, daß Alles zwischen Malcolm Fle-ming und mir beendigt ist, mit Ausnahme des Umstandes,daß wir uns beiderseitig alles Gute wünschen. Dennochherrscht noch ein Gefühl in meinem Busen, welches mir mei-