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Eine riesenhafte Gestalt jedoch erschien in der Mitte des Auf-ruhrs und zeichnete sich sogar vor meinem halb schwindelndenAuge durch die Leichtigkeit aus, womit sie diejenigen nieder-warf und zerstreute, welche gegen unsere Freiheit fochten.Mein Vater allein leistete Widerstand, welcher tödilich für ihnzu werden drohte, denn Wallace, hieß es, könnte stets zweiKämpfer auf Einmal überwältigen, mochten dieselben auch sokriegerisch sein, wie irgend Ritter, die jemals das Schwertzogen. Indem er die Bewaffneten ebenso vor sich herscheuchte,wie eine Dame einen Schwarm lästiger Fliegen vertreibenwürde, hielt er mich in einem Arm und brauchte den andernzu unserem gegenseitigen Schutze. So stand ich im Begriff,die Leiter mit aller Sicherheit hinabgetragen zu werden, aufwelcher meine Befreier von außen hereingestiegen waren; al-lein ein böses Schicksal war diesem Fluchtversuche beschieden.Mein Vater, welchen der Kämpfer Schottlands um meinet-willen, oder vielmehr wegen des Fleming, verschont hatte,erlangte einen furchtbaren Vortheil durch das Mitleid unddie Milde seines Siegers, und machte einen gewissenlosenGebrauch davon. Da Wallace nur mit einer Hand sich denrasenden Versuchen meines Vaters widersehen konnte, sokonnte seine Kraft Jenen nicht daran verhindern, daß der-selbe mit aller Gewalt der Verzweiflung die Leiter niederriß,auf welcher sich seine Tochter gleichsam wie eine Taube imGriffe eines Adlers schwebend befand. Wallace sah unsereGefahr, machte sich und mich mit beispielloser Kraft und Be-hendigkeit von der Leiter frei und sprang in den Klvstergra-bcn, in welchen wir sonst hätten gestürzt werden müssen. DerVorkämpfer Schottlands rettete sich bei dem verzweifeltenVersuche, allein ich, die ich auf einen Haufen von Steinenund Schutt fiel, ich, die ungehorsame Tochter, beinahe die