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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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welche mich reizt, die Wahrheit zu sagen, und wenn ich csnicht selbst sage, so könnt ihr kaum vermuthen, welch' eineAehnlichkeit ich sogar mit der schönen August« de Berkelydarbot. Um diese Zeit brachen jene unglücklichen Fehdenzwischen Bruce und Baliol aus, welche so lange Zeit derFluch dieses Landes gewesen sind. Mein Vater wurde in derWahl seiner Partei durch seine mächtigen Verwandten amHofe Edwards bestimmt und ergriff deßhalb mit Leidenschaftdiejenige der Engländer; er wurde einer der eifrigsten An-hänger zuerst von John Baliol, und nachher vom englischenKönig. Niemand von den anglisirten Schotten, wie man diePartei nannte, war so eifrig wie er für das rothe Kreuz,und Niemand bei seinen Landsleuten verhaßter, welche demNationalbanner von St. Andrews und dem Patrioten Wal-lace folgten. Unte.r den Kriegsleuten seines Gutes befandsich Malcolm Fleming von Biggar als einer der Ausgezeich-netsten durch edle Geburt, hohe Thaten und Ruhm in derRitterschaft. Ich sah ihn, und das grauenhafte Gespenst,welches jetzt an Euch seine Worte richtet, darf sich nicht schä-men, zu sagen, daß es einen der schönsten Ritter in Schott-land liebte, und von demselben geliebt wurde. Unsere Nei-gung ward meinem Vater entdeckt, bevor wir sie einandergestanden hatten, und derselbe wurde wüthend, sowohl gegenmeinen Liebhaber als gegen mich; er gab mich unter die Aufsichteiner Nonne dieses Ordens, und ich wurde nn Kloster St.Bride eingemauert, während mein Vater sich nicht schämte,der Welt zu sagen, er werde mich mit Gewalt zwingen, denSchleier zu nehmen, wenn ich nicht einwillige, einen amenglischen Hofe erzogenen jungen Mann, seinen Neffen, zuheirathen, welchen er zum Erben des Hauses Hautlieu be-stimmte, da ihm der Himmel keinen Sohn gewährt hatte.