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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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sollte ich cs längnen? auch von Sir John de Walton ein-geben könnten. Vielleicht, theuerste Schwester, könnt Ihrnicht ganz begreifen, weßhalb ich in Versuchung kam, vondem Entschluß abzuweichen, den ich wegen meiner eigenenEhre und derjenigen meines Liebhabers gefaßt hatte; be-denkt jedoch, daß mein Entschluß die Folge eines AugenblickesderWrregnng war, und daß jenes Verfahren nach einemlangen, aufreibenden und krankmachenden Zustande der Un-gewißheit von mir beschlossen wurde, deren Wirkung darinbestand, die Nerven zu schwächen, welche nicht nach meinemGlauben durch Vaterlandsliebe, aber in Wirklichkeit durchzärtliche und besorgte Gefühle selbstsüchtiger Art angespanntwaren."

Ach," sagte Schwester Ursula, indem sie die stärksten An-zeichen ihrer Theilnahme und ihres Mitleids äußerte,binich, thenerstes Kind, ein Weib, bei dem Ihr Unempfindlichkeitgegen Unglück vermuthet, welches die Folge der Liebe ist?Glaubt Ihr, daß die in diesen Mauern geathmete Luft aufdas weibliche Herz die Eigenschaft jener wunderbaren Quellenübt, welche die in ihr Wasser gesenkten Stoffe in Stein ver-wandeln sollen? Hört meine Geschichte und urtheilt, ob dießder Fall bei einem Weibe sein kann, welches Ursachen wieich zum Grame hat. Ich fürchte nicht den Zeitverlust; un-sere Nachbarn in Hazelside müssen sich für den Abend ruhigeingerichtet haben, bevor ich Euch die Mittel zur Flucht ver-schaffe; Ihr müßt auch einen treuen Führer erhalten, fürdessen Zuverlässigkeit ich verantwortlich bin, damit er Euchdurch diese Wälder führt, und im Fall irgend einer Gefahrbeschützt, welche in diesen unruhigen Zeiten nur zu leichtrintreten kann; vor einer Stunde könnt Ihr deßhalb nichtaufbrechen, und sicherlich könnt Ihr die Zwischenzeit nicht