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so hoffe ich, daß er in der Gunst Edwards nicht gesun-ken ist"
„Seid versichert, edle und großmiithige Dame," crwiedertedie Nonne, „daß keine Ursache zur Besorgniß vorhanden ist,Eure großmiithige Hingebung werde Euren Liebhaber beimKönig von England in Ungunst bringen. Wir hören etwasüber weltliche Vorgänge sogar in diesem entlegenen Winkelvon St. Bride's Kloster, und es geht ein Gerücht unter denenglischen Kriegsleutcn, daß ihr König allerdings zornigwurde, weil Ihr Euren Willen seinem eigenen entgegenge-setzt habt; andererseits aber sei Euer begünstigter BewerberSir John de Walton ein Mann von so ausgedehntem Rufe,und Euer Anerbieten stimme so sehr mit dem Charakter bes-serer, aber nicht vergessener Zeiten überein, daß sogar einKönig beim Beginne eines langen und hartnäckigen Kriegeseinen irrenden Ritter seiner Braut nicht berauben durfte,wenn dieselbe durch Schwert und Lanze nach altem, pflichtge-mäßem Brauch erworben würde."
„Ach, theuerste Schwester Ursula," seufzte der verkleidetePilger, „wie viel Zeit muß aber bei der Belagerung vorübergehen, durch deren Aufhebung seine Bewerbung nothwendigbefördert wird? Als ich in meinem einsamen Schlosse saß,kam Botschaft über Botschaft, um mich durch die zahlreichenoder vielmehr immerwährenden Gefahren zu erschrecken, diemeinen Liebhaber umringen, bis ich zuletzt in einem Augen-blick der Tollheit, wie ich jetzt glauben muß, den Entschlußfaßte, in dieser männlichen Kleidung aufzubrechen; ich beab-sichtigte, nach eigener Anschauung der Lage, in welche ichmeinen Ritter versetzt habe, Maßregeln über die Abkürzungder Prüfungszeit oder auf andere Weise zu treffen, wie mirdieselben der Anblick von Douglas Castle und — weßhalb