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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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sitz von Schönheit, Geburt und Rang würdiger sein, als allediese Gaben einem dürftigen, aber verdienstvolle» Ritter zuübertragen."

Dieß war meine Absicht, theuerste Schwester," crwiederteAugustin,ich habe jedoch vielleicht noch nicht genügend dieWeise erklärt, in welcher ich zu verfahren gedachte. Aufden Rath eines Sängers unserer Familie, desselben, welcherjetzt in Douglas ein Gefangener ist, ließ ich im Weihnacht-Abend ein großes Fest geben, und schickte Einladungen anjunge Ritter edlen Stammes umher, von welchen man wußte,daß sie ihre Muße in Waffenthaten und Abenteuern vollbrach-ten. Als das Mahl geendet und das Fest geschloffen war,wurde Bertram, der vorhergegangcnen Verabredung gemäß,aufgefordert, die Harfe zu ergreifen. Er sang, und erhieltvon allen Anwesenden die Aufmerksamkeit, welche einem Sän-ger solchen Ruhmes gebührte. Der von ihm gewählte Stoffwar die häufige Einnahme dieses Douglas Castle, oder wieder Dichter es nannte, des gefährlichen Schlosses.Wosind die Ritter des berühmten Edwards I.,"" sagte der Sän-ger,wenn das Reich England keinen genug tapferen oderim Kriege genug erfahrenen Mann aufstellen kann, um eineelende Hütte im Norden gegen die schottischen Rebellen zuvertheidigen, welche gelobt haben, dasselbe, ungeachtet unsererKricgsleute, einzunehmen, bevor noch das Jahr zu Endegeht? Wo sind die edlen Damen, deren Lächeln die Rittervom Kreuze des St. Georg Ermuthignng zu ertheilen pfleg-ten? Ach, der Geist der Liebe und der Ritterschaft erstirbtunter uns unsere Ritter beschränken ihre Thaten auf klein-liche Unternehmungen; unsere edlen Erbinnen werden alseine Beute Fremden verschenkt, als gäbe es im eigenen Landkeinen Mann, der sie verdient."" Hier schwieg die Harfe,