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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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des Königs Mündel durch den Tod ihrer Eltern, und ge-räth somit in die drohende Gefahr, einem Günstling des Kö-nigs von England als Gemahlin überliefert zu werden,jenes Fürsten, den wir in unfern schottischen Thiilern ohneBedenken einen gewaltsamen Tyrannen nennen."

Ich darf das nicht sagen, Schwester," erwiederte derPilger;dennoch ist cs wahr, daß der Vetter des elendenSchmarotzers Gaviston, welchem der König meine arme Handübertragen wollte, weder durch Geburt, Verdienst, noch äus-sere Umstände einer solchen Vermählung würdig war. Mitt-lerweile hörte ich von dem Ruhme Sir John de Waltons;ich hörte davon mit nicht geringerer Theilnahme, weil eshieß, die Thaten des Ritterthums schmückten einen Herrn,welcher, mit allen andern Dingen sonst reich begabt, arm anweltlichem Gute und an dem Lächeln des Glückes war. Ichtraf mit diesem Sir John de Walton zusammen, und ich be-kenne, daß ein Gedanke, welcher sich schon meiner Einbildungs-kraft aufgedrängt hatte, nach dieser Unterredung mir gewöhn-licher und willkommener wurde. Ich glaubte, daß die Toch-ter einer mächtigen englischen Familie, welche mit ihrer Hand denReichthum hinweggeben könne, von welchem alle Welt sprach, den-selben mit größerem Recht und größerer Ehre verwenden würde,um den Mißgriff des Schicksals bei einem so tapfern Ritterwie de Walton wieder auszuglcichen, als um die Einkünfteeines bettelhaften Franzosen zu vermehren, dessen einzigesVerdienst darin besteht, daß er der Vetter desselben Mannesist, welchen ganz England verflucht, mit Ausnahme des inThorheit befangenen Monarchen."

Das war ein edler Plan, meine Tochter," sagte dieNonne;welche Handlung kann eines edlen Herzens im Be-

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