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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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ton schleppen lassen, um durch Drohungen der Tortur zuder Erklärung gezwungen zu werden, ich sei dieselbe Dame,welcher zu Ehren er dieses Schloß Douglas hält. OhneZweifel gäbe er gerne seine Hand einer Dame zur Permäh-lung, deren Mitgift so groß ist; wer aber kann sagen, ob erjemals mich mit derjenigen Achtung betrachte» wird, woraufjede Frau Anspruch zu erheben wünscht, oder ob er mir dieKühnheit, deren ich mich schuldig machte, verzeiht, obgleich dieFolgen derselben zu seinem eigenen Vorthcil hätten ansfallenmüssen?"

Meine theure Tochter," sagte die Nonne,tröstet Euch,denn ich werde Euch sicherlich in Allem unterstützen, worinich Euch Hülfe leisten kann. Meine Mittel reichen vielleichtetwas weiter, als meine gegenwärtige Lage auzudentenscheint; seid versichert, daß ich dieselben bis zum Aenßerstenanzuwenden versuchen werde. Mich däucht, ich höre noch je-nes Lied, welches Ihr den andern Schwestern und mir selbstvorsanget, obgleich ich allein, durch ein dem Euer» ver-wandtes Gefühl gerührt, die Gewandtheit besaß, zu begrei-fen, daß dasselbe Eure eigene Geschichte verkündete."

Ich muß noch immer erstaunen," sagte Augustin in einemkaum hörbaren Tone,daß ich die Kühnheit hatte, vor Eu-ren Ohren das Lied zu singen, welches die Geschichte meinerSchande enthielt."

Es ist beklagenswerth, daß Ihr solches sagt," erwiedertedie Nonne,es fand sich darin kein Wort, welches nicht denLiebesgeschichten und den Erzählungen muthigcr Kriegsthatenglich, welche die Sänger gern zu feiern pflegen, und wobeiRitter und Mädchen, wenn sie znhören, zugleich weinen undlächeln. Die Lady Augusta Berkeley, eine reiche Erbin, wirdnach den Gesetzen der Welt, an Land und beweglichem Gute,