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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Freund, einen Theil Eures Zimmers einem Armbrustschützenals Schildwache einzuräumen."

Ich kann nichts dagegen einwenden," sagte Augustin,vorausgesetzt meine unglückliche Nähe bringt nicht die Ge-sundheit des armen Soldaten in Gefahr."

Er wird ebenso vor der Thüre des Gemachs seine Pflichtthun können, wie innerhalb desselben," sagte der Abt,undwenn der junge Mann einen festen Schlaf hat, was die Ge-genwart einer Wache in seinem Zimmer verhindern möchte,so ist er wahrscheinlich morgen zu demjenigen mehr bereit,was Ihr mit ihm vorhabt."

So sei es," sagte Sir Aymer,vorausgesetzt, daß Ihrihm keine Gelegenheit zum Entwischen gebt "

Das Zimmer," sagte der Mönch,hat keinen andernEingang, wie denjenigen, welchen der Armbrustschütze bewa-chen soll, um Euch jedoch zufrieden zu stellen, will ich dieThüre in Eurer Gegenwart verschließen."

Wohlan denn," sagte der Ritter von Valencc,ist dasgeschehen, so will ich ohne Ablegung meines Panzerhemdesmich niederlegen und ein wenig schlafen, bis die Dämme-rung mich zum Dienst zurückruft; alsdann, Augustin, müßtIhr Euch bereit halten, mich zum Schloß Douglas zu be-gleiten."

Beim ersten Schein der Morgenröthe rief die Glocke desKlosters die Einwohner von St. Bride zum Morgengebet.Als diese Pflicht vollbracht war. verlangte der Ritter seinenGefangenen. Der Abt führte ihn zur Thür Augustins; diedort stehende Schildwache, mit einer Partisane bewaffnet,berichtete, sie habe während der ganzen Nacht keine Bewe-gung im Gemache vernommen, der Abt klopfte an die Thür,