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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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erhielt aber keine Antwort; er klopfte lauter, allein dasStillschweigen ward von Innen nicht unterbrochen-

Was bedeutet das," sagte der ehrwürdige Beherrscherdes Klosters von St. Bride,mein junger Kranker ist sicher-lich in eine Ohnmacht gefallen!"

Ich wünsche, Vater Abt," sagte der Ritter,daß er stattdessen nicht entkommen ist, ein Vorfall, den wir Beide ver-antworten müßten, da wir unserem strengen Dienste gemäßihn nicht außer Augen lassen durften, sondern ihn bis Tages-anbruch in strenger Bewachung hatten halten sollen.

Ich hoffe, Euer Gnaden," sagte der Abt,setzt ein Un-glück voraus, welches ich nicht für möglich halten kann."

Wir werden das alsbald sehen," sagte der Ritter. Ererhob seine Stimme und rief so laut, daß er im Zimmer ge-hört werden mußte:Bringt Brecheisen und Hebel und schlagtdie Thür ohne Verzug in Splitter."

Der laute Schall seiner Stimme und der finstere Ton,womit er redete, versammelte bald um ihn die Mönche desKlosters und zwei oder drei Soldaten seiner Gesellschaft,welche sich schon damit beschäftigten, ihre Pferde herzurichten.Die Unzufriedenheit des jungen Ritters war durch seine Gc-sichtsröthe und die abgebrochene Weise bezeugt, womit erseine Befehle zur Erbrechung der Thüre wiederholte- Dießwurde schnell vollführt, obgleich beträchtliche Kraft dazu er-forderlich war- Als die zerbrochenen Reste krachend in dasGemach fielen, sprang de Valence und hinkte der Abt in dieZelle des Gefangenen, welche sie zur Erfüllung ihres schlimm-sten Verdachtes leer fanden.