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ist. In diesem Fall besteht meine Pflicht nur darin, daß ichEuch in seine Hände nach Douglas-Castle überliefere."
„Müßt Ihr das thun?" fragte Augustin.
„Sicherlich," erwiderte der R tter, „oder ich bin wegender Verletzung meiner Pflicht verantwortlich."
„Wenn ich aber mich verpflichte, Euren Verlust mit einergroßen Geldsumme, einem großen Landstrich auszugleichen —"
„Kein Schatz, kein Land — vorausgesetzt, daß Ihr dar-über verfügen könnt," erwiderte der Ritter, „kann mir dieSchande ersetzen, und außerd,m, Knabe, wie könnte ich Eu-rem Versprechen trauen, wäre meine Habsucht wirklich solcherArt, daß ich auf dergleichen Versprechungen hören würde?"
„Ich muß mich also bereit halten, Euch sogleich zum SchloßDouglas und zu Sir John de Walton zu begleiten," erwi-derte Augustin.
„Junger Mann," erwiderte de Valence, „dies ist unver-meidlich; wenn Ihr noch länger wartet, so muß ich Euch mitGewalt dahin bringen."
„Welche Folgen wird dieß auf meinen Vater haben?"fragte der junge Mann.
„Das," erwiderte der Riiter, „wird durchaus von derNatur Eures Bekenntnisses und von dem seinigen adhängen;ihr habt Beide Etwas zu offenbaren, wie aus den Ausdrückendes Briefs erhellt, den Sir John de Wrlton euch hat über-bringen lassen; ich versichere euch, daß ihr das besser auf Ein-mal sagt, als daß ihr euch den Folgen längeren Verzugesaussetzt. Ich kann keine weitere Hin - und Herreden gestat-ten: glaubt mir, euer Schicksal wird gänrlich durch eureOffenherzigkeit und Aufrichtigkeit bestimmt werden."
„Ich muß mich also vorbereiten, auf Euren Befehl abzu-reiscn," sagte der Jüngling, „von meiner grausamen Krank-