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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Die Klatscherei/' sagte der junge Ritter,wird einenGrund dieses Vorzuges leicht auffinden."

Nicht in dem Fall der Schwestern von 8t. Bride/' sagteder Abt, »die meisten derselben sind entweder von der Zeitarg mißhandelt worden, oder ihre Schönheit wurde durch einUnglück zerstört, bevor sie sich in dies Kloster zurückzogen."

Diese Bemerkung des guten Vaters wurde mit einer inne-ren Bewegung der Heiterkeit gemacht, welche offenbar durchdie Vorstellung veranlaßt war, die Schwesterschaft der St.Bride habe Jemand durch persönliche Schönheit weggezogen;alle dortigen Nonnen waren nämlich in auffallender und bei-nahe possenhafter Weise durch Häßlichkeit entstellt. Auch derenglische Ritter, welchem die Schwesterschaft sehr wohl be-kannt war, empfand bei diesem Gespräch einige Neigung zumLächeln.

Ich spreche," sagte er,die fromme Schwesterschaft vonjeder Anklage frei, daß sie in anderer Weise als durch Freund-lichkeit und Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse des krankenFremden, einen Zauber auf denselben ausübt."

Schwester Beatrice," fuhr der Mönch fort, indem er sei-nen Ernst wieder annahm,ist mit einer, die Neigung derMenschen gewinnenden Gabe gesegnet, um Eingemachtes undangenehmes Getränke aus Milch zu bereiten; bei genauerUntersuchung habe ich aber nicht gefunden, daß der jungeMann etwas der Art gekostet hätte; auch ist Schwester Ursulanicht von Natur, sondern wegen der Wirkungen eines Unglücks-falles so häßlich; Euer Gnaden weiß aber, daß die Männersich nicht um die Ursache der Entstellung bekümmern, sobaldletztere sich bei einem Weibe vorfindet. Ich will mit EurerLrlaubniß sortgchen und Nachsehen, in welchem Zustande der