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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Seite
182
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nes mir zu verbürgen schien, ist meinem Vorgesetzten undBefehlshaber nicht in gleicher Weise genügend erschienen, unddem Auftrag desselben gemäß, muß ich jetzt weitere Erkundi-gungen von Euch einziehen. Ihr könnt denken, daß dieselbevon Bedeutung sind, da wir Euch in so ungewohnter Stundein Unruhe setzen."

Ich kann nur bei meinem Orden und bei dem Schleierder St. Bride betheuern," erwiderte der Abt, indem der Geistdes Celsus dem Zöglinge desselben auszugeben schien,daßalles Uebel, was darin liegen mag, mir gänzlich unbekanntist, und auch nicht durch die Werkzeuge der Tortur aus mirherausgebracht werden kann. Welche Zeichen von böser Ge-sinnung dieser junge Mann auch gegeben haben mag, so habeich keine bemerkt, obgleich ich sein Betragen sehr genau über-wachte."

In welcher Hinsicht," fragte der Ritter,und was ist dasErgedniß Eurer Beobachtung?"

Meine Antwort," sagte der Abt von St. Bride,sollaufrichtig sein- Der Jüngling willigte ein auf die Bezahlungeiner gewissen Anzahl goldener Kronen, nicht als Vergü-tung der Gastfreundschaft des Klosters von St. Bride, son-dern allein"

Nun Vater," sagte der Ritter,Ihr könnt Euch kurz fas-sen, denn der Gouverneur und ich, wir kennen sehr wohl dieBedingungen, auf welche hin die Mönche von St. Bride ihreGastfreundschaft gewähren. Nothwendiger ist die Frage, inwelcher Weise dieser Bursch die Gastfreundschaft aufnahm."

Mit äußerster Güte und Mäßigung, Ritter," erwiderteder Abt;es schien mir zuerst wirklich, daß er ein lästigerGast sein könne, denn der Betrag seiner dem Kloster verab-reichten Gaben war solcher Art, daß dadurch ein Verlangen