fiung und Wohlbehagen bezeichnet haben würde; seine Stimmewurde gefaßter; er bekannte, durch die Medizin eine außer-ordentliche Stärkung erlangt zu haben, um zur Beantwor-tung jeder Frage bereit zu sein, die ihm sein tapferer jungerFreund vorlegen könne.
„Gegenwärtig," sagte der Ritter, »müssen Reisende in die-sem Lande, wie Euch sehr wohl bekannt ist, vorzugsweise un-serem Argwohn und unserer Untersuchung ausgesetzt sein.Was ist z. B. Eure Meinung von dem Augustin genanntenJüngling, dem Sohn einer Person, welche sich Bertram denSänger nennt, oder welcher sich wenigstens für dessen Sohnausgibt und welcher einige Tage in Eurem Kloster ge-wohnt hat?"
Als der Abt die Frage hörte, drückten seine Augen Er-staunen aus, daß dieselben von dem Ritter kamen.
»Sicherlich," sagte er, »nach Allem, was ich von ihm ge-sehen habe, ist er ein Jüngling von ausgezeichnetem Cha-rakter, sowohl in Bezug auf Loyalität wie Religion; ich mußtedas auch erwarten, in Betracht der achtungswerthen Person,die ihn meiner Sorgfalt übertrug "
Bei den Worten verbeugte sich der Abt vor dem Ritter,als wolle er sagen, daß diese Antwort ihm einen nicht aus-gesprochenen Vortheil bei jeder Frage crtheile, welche nochdarüber an ihn gerichtet werden könne; er war deßhalb wahr-scheinlich überrascht, als Sir Aymer in folgender Weise Ant-wort gab.
„Allerdings, Vater Abt, empfahl ich Euch diesen Burschenals einen Jüngling von harmlosem Charakter, hinsichtlich des-sen cs nutzlos sein würde, die Strenge der unter ähnlichenUmständen auf Andere ausgedehnten Wachsamkeit zu üben;das Zeugniß jedoch, welches die Unschuld dieses jungen Man-