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gen an diesem meinem Dienste habe, und daß die Rebellen,welche sehr mit dir unzufrieden sind, weil du den englischenKönig anerkannt hast, dich im Fall eines Aufstandes an dei-nem eigenen Kirchthurm aufhängen würden, damit du dortdie Krähen fütterst, oder daß der englische Gouverneur, wenndu mit den Aufständischen, deinen Feinde», einen geheimenVertrag abgeschlossen hast, dich ebenfalls als Rebellen behan-deln wird; früher oder später wird er aber die Oberhandrehalten."
„Es mag auch scheinen, mein edler Sohn," erwiderte derAbt, offenbar aus der Fassung gebracht, „daß ich in diesemFall an beiden Enden der von Euch angegebenen Klemmeaufgehängt werde; nichtsdestoweniger gebe ich Euch die Ver-sicherung, daß ich jeder mir hierüber vorzulegendcn Frage mitvollkommener Aufrichtigkeit antworten werde, vorausgesetzt,Ihr laßt mir die Zeit, einen Trank zu genießen, welchenCelsus für meinen gefährlichen Fall empfiehlt "
Mit den Worten überreichte er einem Mönche, der ihmbeim Aufstehen bchülflich gewesen war, einen großen Schlüsselund flüsterte ihm dabei etwas in's Ohr; der Becher, welchender Mönch herbeibrachte, war so groß, daß er eine beträcht-liche Masse des von Celsus empfohlenen Arzneimittels ent-halten konnte; ein starker Geruch, welcher sich durch das Zim-mer verbreitete, bestärkte jedoch den Verdacht des Ritters,daß die Medizin hauptsächlich aus dem Getränk bestand, wel-ches man damals deflillirte Wasser nannte, deren Zuberei-tung in den Klöstern schon einige Zeit bekannt war, bevorjenes zur Behaglichkeit dienende Geheimniß den Laienstandim Allgemeinen erreicht hatte. Der Abt, weder durch dieKraft, noch durch die Masse des Getränkes überwältigt,schlürfte dasselbe mit einem Gefühle, das er selbst als Trö-