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„Eine solche Art Rache," erwiderte der alte Mann in dem-selben kecken Tone, welchen er bisher gebraucht hatte, „würdesich eher für die Teufel in der Hölle, als für christliche Men-schen ziemen."
Der Knapve erhob seine Hand, der Ritter schritt ein, „ver-gib ihm, Fabian," sagte er, „der Mann ist sehr alt und viel-leicht wahnsinnig. Und Ihr, Küster, bedenkt, daß die gedrohteRache nach dem Gesetz gegen eine Familie gerichtet werdenkann, deren Mitglieder sammtlich die hartnäckigen Anhängerdes im Kirchenbann befindlichen Rebellen waren, welcher denrothen Coinyn in der Kirche von Dumfries ermordete"
Mit den Worten schritt Aymer aus den Ruinen, indemer seinen Weg mit großer Schwierigkeit suchte; er nahm seinPferd, das er am Eingänge fand, wiederholte seine Warnunggegen Fabian, er möge sich klug benehmen, ging zum süd-westlichen Thore und gab die eindringlichsten Ermahnungenzur Hebung einer strengen Wache mit Patrouillen und einzel-nen Posten, wobet er zugleich seinen Argwohn durchblickenließ, daß die Wachen am vorhergehenden Abend vernachläs-sigt seien- Die Kriegslcute murmelten eine Entschuldigung;die dabei gezeigte Verlegenheit schien anzudeuten, daß sie Ur-sache zum Verweise gegeben hatten.
Sir Apmer setzte dann seinen Ritt nach Hazelside fort,wobei sein Gefolge durch die Abwesenheit von Fabian undseinen Begleiter vermindert war. Nach einem hastigen, abernicht kurzen Ritt stieg er bei Thomas Dicksons Hause ab, woer die Abtheilung aus Ayr schon eingetroffen sah, welche sichfür die Nacht bequem untergebracht hatte. Ec schickte einender Bogenschützen ab, um seine Nähe dem Abt von St. Brideund dem jungen Gaste desselben anzukündigen, wobei er zu-DaS geführt- Schloß u. and- Erzähl. I. 12