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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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ihren Nachkommen erbaut wurden, um den Himmel für dieWohlfahrt ihrer Seelen günstig zu stimmen; ihr habt die Ge-bete zum Schweigen gebracht und die Chorgesänge beendet,durch deren Vermittlung die Frömmigkeit der Kinder denGrimm des Himmels gegen ihre Ahnen zu mildern suchte,welche zum Fegefeuer vcrurthcilt wurden. Könnt Ihr Euchwundern, daß die gequälten Geister, der Milderung beraubt,welche für sie festgesetzt wurde, dem gewöhnlichen Ausdruckgemäß, nicht in ihren Gräbern ruhen können? Könnt IhrEuch wundern, daß sie unzufrieden an den Orten umher-schweifen, die ihnen noch Ruhe gewähren könnten, wenn Ihrnicht den Krieg auf so rücksichtslose Weise geführt hättet?Oder wundert Ihr Euch, daß diese fleischlosen Krieger EureMärsche unterbrechen und Alles thun, was ihre lustige Naturzur Störung Eurer Rathschläge ihnen gestattet, daß sie, soweit cS ihnen möglich ist, den Feindlichkeiten entgegentrcten,auf deren Ausführung sowohl gegen die Verstorbenen, wiegegen diejenigen, welche Eure Grausamkeit überlebt haben,Ihr Euren Stolz setzt?"

Alter Mann," erwiderte Aymer de Valencc,Ihr könntnicht erwarten, daß ich als Antwort eine Geschichte, wie diese,aufnehmen soll, welche sogar eine gar zu plumpe Erdichtungist, um einen an Zahnweh leidenden Schulknaben in Schlafzu lullen; dennoch danke ich Gott, daß dein Schicksal nichtmeinen Händen anheimgegeben ist. Mein Knappe und zweiArmbrustschützen sollen dich als Gefangenen zum würdigenSir John de Walton, dem Gouverneur des Schlosses unddes Thales, bringen, damit er mit dir verfährt, wie er esfür passend halten wird. Er ist kein Mann, um an deineErscheinungen von Geistern aus dem Fegefeuer zu glauben