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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Sterblichen besitzt, den Ihr mit ähnlicher Vernichtung be-droht. Ihr könnt an meinem Körper die Haut reißen, woreindieselbe jetzt gehüllt ist, obgleich jedoch meine Nerven währenddes unmenschlichen Verfahrens brennende Schmerzen empfin-den mögen, so wird dieß nicht mehr Eindruck auf mich Her-vorbringen, als zöget Ihr dem Hirsche die Haut ab, welchemein Pfeil vorher das Herz durchbohrt hat. Mein Alter ent-führt mich dem Bereiche Eurer Grausamkeit; seid Ihr ande-rer Meinung, so ruft Eure Leute und beginnt Euer Verfah-ren; weder Drohung noch Mißhandlung wird Euch in Standsetzen, etwas Anderes von mir zu erpressen, als ich aus freienStücken Euch zu sagen bereit bin."

Ihr foppt mich, alter Mann," sagte de Valcnce,Ihrredet, als wüßtet Ihr einige Geheimnisse über das Treibendieser Douglas, die Euch als Götter gelten; dennoch gebtIhr mir durchaus keine Mittheilung."

Ihr werdet bald Alles wissen," erwiderte der alte Mann,was ein armer Küster Euch mittheilen kann; dasselbe wirdEure Kenntniß hinsichtlich der Lebendigen nicht vermehren, obes gleich einiges Licht über das mir eigenthümliche Gebiet,nämlich das der Todten, verbreiten kann. Die Geister derverstorbenen Douglas ruhen nicht in ihren Gräbern, währendder Entehrung ihrer Grabmäler und während der Erniedri-gung ihres Hauses. Die Religion gestattet uns nicht zuglauben, daß der größere Theil jenes Stammes nach demTode in die Gefilde ewiger Seligkeit oder eines niemals en-denden Elends gelangt, und wir müssen glauben, daß vieleeines Geschlechtes, welches so großen Antheil an weltlichemTriumph und weltlichem Glück besaß, mit Recht zum Schicksaleiner zwischen beiden befindlichen empfindlichen Strafe ver-urtheilt wurde. Ihr habt die Tempel zerstört, welche von