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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
172
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setzung zu erklären, daß die natürliche Besorgniß des Süd-länders das Gespenst eines Douglas zu jeder Zeit herauf-beschwören wird, wenn er das Grab der Familie vor Augenhat. Mich däucht, in solcher Nacht, wie dieser, würde derschönste Cavalier die Gesichtsfarbe dieses dunkelfarbigen Ge-schlechts zeigen, und ich kann cs nicht für wunderbar halten,daß der Kriegsruf, den einst so viele Tausende dieses Landesim Munde führten, gelegentlich auch aus dem Munde eineseinzelnen Kämpfers erschallt."

Ihr seid kühn, alter Mann," erwiderte der englische Rit-ter,bedenket, daß Euer Leben in meiner Gewalt liegt, unddaß es in gewissen Fällen meine Pflicht sein kann, den Todmit demjenigen Grade der Pein Euch zuzuerkennen, worüberdie Menschlichkeit einen Schauder empfindet."

Der alte Mann erhob sich langsam beim Lichte des lo-dernden Feuers, welches seine mageren Gesichtszüge solcherArt zeigte, wie sie die Maler dem St. Antonius in derWüste ertheilen; er wies auf die plumpe, schwach leuchtende,auf dem Tische stehende Lampe und sagte dem Ritter mitdem Ausdruck vollkommener Festigkeit und sogar dem Anscheinvon Würde:junger Ritter von England, Ihr seht dieß Ge-rät-, welches das Li»t diesen verhängnißvollen Gewölbenertheilt, es ist so schwach, wie nur irgend ein Ding seinkann, dessen Flamme vom lebendigen Element genährt wird,welches in einem aus Eisen bestehenden Rahmen enthaltenist. Es liegt ohne Zweifel in Eurer Gewalt, den Dienst die-ses Dinges zu beendigen, indem Ihr den Rahmen zerschlagt,oder auch nur das Licht auslöscht. Droht mit solcher Ver-nichtung, Herr Ritter und seht, ob Eure Drohung irgend einGefühl der Furcht dem Element oder dem Eisen ertheilenwird; wisset, daß Ihr nicht mehr Gewalt über den schwachen