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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
167
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der junge Ritter befolgte das Beispiel seines Wirthes, indemer sich auf einen der krüppelhaften Stühle am Feuer nieder-ließ. Der alte Mann brachte aus einem Winkel seines Zim-mers eine von ihm gelegentlich getragene Schürze herbei, dieaber jetzt mit zerbrochenen Brettern in unregelmäßigen Stü-cken gefüllt war, von denen einige mit schwarzem Tuch bedeckt,oder mit schwarzen, zum Theil auch vergoldeten Nägeln be-schlagen waren.

Diese frische Feuerung," sagte der alte Mann,wirdnothwendig sein, um einigen Grad der Wärme in diesem ödenGemach zu erhalten; auch sind die Dünste der Gräber, wo-mit dies Gewölbe sehr alsbald sich anfüllt, wenn man dasFeuer ausgehen läßt, für die Lungen und die Behaglichkeitder Gesunden, wie Euer Gnaden schädlich, obgleich ich michdaran gewöhnt habe. Das Holz wird Feuer fangen, mag esauch einige Zeit dauern, bis die Feuchtigkeit des Grabes vonder trockenen Luft und der Wärme des Kamins überwundensein wird."

Demgemäß begannen die Reste der Gräber, welche deralte Mann auf seinen Kamin gehäuft hatte, allmälig einendicken, schmierigen Dampf zu entzünden, aus welchem zuletzteine Flamme aufloderte und das Gemach erleuchtend demfinsteren Schauplatz einige Lebendigkeit ertheilte. Das Wap-pen des großen Schildes empfing die Strahlen, und warf fitin so glänzendem Widerschein zurück, als es dieser düstereGegenstand vermogte; das ganze Zimmer erhielt den Anblickphantastischer Heiterkeit in sonderbarem Gemisch mit den finste-ren Vorstellungen, welche die Verzierungen der Einbildungs-kraft einzuflößen geeignet waren.

Ihr seid erstaunt," sagte der alte Mann,und vielleicht,Herr Ritter, habt Ihr niemals zuvor gesehen, daß die Reste