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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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mich, da so viele Menschen von weit höherem Stande miteiner weit schlechteren zufrieden sein müssen."

Er öffnete eine niedrige Thüre, welche unregelmäßig zu-gcrichtet war, um als Eingang in ein gewölbtes Gemach zudienen, wo der alte Mann, wie es schien von der lebendigenWelt gesondert, seine elende und einsame Wohnung hatte.Der Fußboden aus Pflastersteinen, die mit Genauigkeit zu-sammengelegt waren und hie und da noch Buchstaben undSinnbilder zeigten, als hätten sie einst zu Grabsteinen ge-dient, war ziemlich gut gefegt, und ein Feuer am oberen Enderichtete seinen Rauch in ein Loch, welches als Kamin diente.Die Schaufel und die Hacke nebst anderen Werkzeugen, welcheder Verwalter eines Kirchhofs gebraucht, lagen im Zimmerzerstreut umher, und bildeten nebst einigen rohen Stühlen undeinem Tisch, wo eine unerfahrene Hand ohne Zweifel dieArbeiten des Tischlers ersetzt hatte, den einzigen Hausrathmit Einschluß des Strohlagers dieses alten Mannes, das sichin einem Winkel befand und in Unordnung gebracht war, alshabe sich derselbe erst davon erhoben. Am unteren Ende desZimmers war die Wand beinahe gänzlich von einem großenWappenschilde bedeckt, wie man dergleichen gewöhnlich überden Gräbern von Leuten hohen Ranges aufhängt; dasselbehatte sechszehn besondere Wappenfelder, welche, ein jedes miteigcnthümlichen und besonderen Sinnbildern, als Verzierungdas hauptsächlichste Familienwappen umringten.

Setzen wir uns," sagte der alte Mann,diese Stellungwird meine schwachen Ohren besser befähigen, Eure Wortezu vernehmen, und der Husten wird gnädiger mit mir um-gehen, um Euch zu gestatten, daß Ihr die weinigen versteht."

Ein Anfall von kurzem, Engbrüstigkeit andeulendem Hustenbestätigte die Heftigkeit der zuletzt erwähnten Krankheit, und