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sein Körper war durch die Gewohnheit seiner Beschäftigung,das Gräbergrabcn, gebeugt und sein Blick von Natur nieder-wärts auf den Schauplatz seiner Arbeit gerichtet; seine Handtrug eine kleine Lampe, die er in solcher Weise hielt, daß dasLicht auf seinen Besucher fiel; zugleich enthüllte dieselbe demjungen Ritter die Gestchtszüge der Person, welcher er gegen-über stand, — Züge, welche zwar weder hübsch noch angenehm,aber stark bezeichnet, scharfsinnig und ehrwürdig waren, undzugleich einen gewissen Grad würdevollen Ausdruckes zeigten,welchen das Alter und sogar die bloße Armuih gelegentlichertheilt, als werde dadurch die letzte traurige Art der Unab-hängigkeit übertragen, welche denjenigen eigenthümlich ist,deren Lage durch irgend denkbare Mittel kaum schlimmer wer-den kann, als sie durch Alter und Schicksal schon gewordenist. Das Kleid eines Laienbruders verlieh seiner Erscheinungeine religiöse Wichtigkeit.
„Was wollt Ihr von mir, junger Mann?" sagte der Kü-ster. „Eure jugendlichen Züge und Eure weltliche Kleidungbezeichnen einen Mann, der weder für sich noch für Anderemeines Dienstes braucht."
„Ich bin," erwiderte der Ritter, „wirklich ein lebendigerMensch, und brauche deshalb für mich selbst weder Schaufelnoch Hacke; wie Ihr seht, trage ich keinen Traueranzug undbrauche Eure Dienste deshalb auch nicht für einen Verwand-ten, ich wünsche Euch nur einige Fragen vorzulegen."
„Was Ihr haben wollt, muß geschehen," antwortete derKüster, „denn Ihr seid einer von denen, die uns jetzt regieren,und wie es mir scheint ein Mann von höherer Stellung; folgtmir jetzt in meine ärmliche Wohnung; früher hatte ich einebessere, und dennoch, Gott weiß es, ist sie gut genug für