ihr geheimes Vergnügen über die Verwirrung und Ver-legenheit der englischen Garnison an. Dennoch fuhren siefort, eine angebliche große Theilnahme an der Beunruhigungvon de Valence und der Aengstlichkeit zu zeigen, mit welcherer die Ursache zu entdecken suchte.
Zuletzt ließ sich eine weibliche Stimme in dem Babel derverwirrten Töne hören, „wo ist der Ritter aus dem Süden?Ich kann ihm sicherlich sagen, wo er die einzige Person fin-den wird, die ihm aus seiner gegenwärtigen schwierigen Lageheraushelfen kann."
„Und wer ist das, gute Frau?" fragte Aymer de Valence,welcher mit jedem Augenblicke über den Verlust der Zeit ärger-licher wurde, die in einer Nachforschung schnell verstrich, welcheetwas Verdrießliches und sogar Lächerliches hatte- Zugleichaber schien der Anblick eines bewaffneten Anhängers der Dou-glas in deren eigenem Geburtsorte zu ernste Folgen anzudeu-ten, als daß man dieselbe hätte vorüberlaffen dürfen, ohnesie bis zum Grunde zu untersuchen.
„Kommt hiehcr," sagte die weibliche Stimme, „dann willich Euch die einzige Person nennen, welche Euch alle Ange-legenheiten dieser Art erklären kann, die sich in diesem Landezutragen."
Auf diese Worte hin, riß der Ritter einem der Umstehen-den eine Fackel aus der Hand, hielt sie empor und erblickteeine große Frau, welche offenbar seine Aufmerksamkeit auf sichzu ziehen suchte. Als er ihr näher trat, gab sie ihm die Kundedie er haben wollte, in einem ernsten und feierlichen Tone derStimme.
„Einst hatten wir weise Leute, die eine jede Parabel hät-ten beantworten können, welche ihnen zur Erklärung auf die-ser Seite unserer Insel vorgelegt worden wäre. Ob ihr
Das gefährl- Schloß u. and. Erzähl. I. 11