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in der Finsterniß berühren konnte; er ritt im kurzen und ge-brochenen Galloppe einen Abhang von fünfzig bis sechzig Ellenhinab, ohne daß er irgend einen Grund zur Vermuthunghatte, die vom ihm erblickte Gestalt erreicht zu haben, obgleichdie Enge der Straße ihm kaum gestattete, daß er bei ihmvorüberkommen konnte, wenn nicht Pferd und Reiter im sel-ben Augenblicke wie eine Luftblase verschwunden wären. DieReiter seines Gefolges wurden von einem Gefühl des Schau-ders wie bei übernatürlichen Dingen erfüllt, — ein Schrecken,welcher die meisten von ihnen, wegen einer Reihe merkwürdi-ger Ereignisse, bei dem Namen Douglas empfanden; als erdas Thor erreichte, womit die holperige Straße sich endigte,war Niemand dicht hinter ihm als Fabian, in dessen Kopfkeine Eingebungen furchtbarer Art länger dauern konnten, so-bald er die Stimme seines geliebten Herrn vernahm.
Es befand sich dort ein Posten englischer Armbrustschützen,welche sich in beträchtlicher Bestürzung befanden, als de Va-lence und sein Page unter sie hinein ritten, „Schurken!" riefde Valence, „warum habt ihr nicht auf euren Dienst geach-tet? Wer ist durch eure» Posten gerade jetzt mit demverräthe-rischen Geschrei Douglas hindurchgeritten?"
„Wir wissen nichts davon," sagte der Hauptmann derWache-
„Das heißt," erwiderte der junge Ritter, „ihr einfältigenSchurken habt euch betrunken und wäret eingeschlafen."
Die Leute behaupteten das Gegentheil, allein in so ver-wirrter Weise, daß der Verdacht von de Valence bei weitemnicht beseitigt wurde; derselbe befahl mit lauter Stimme,Leuchter, Fackeln und Lichter zu bringen; die wenigen nochzurückgebliebenen Einwohner begannen widerstrebend mit denverschiedenen Mitteln zum Vorschein zu kommen, welche ihnen