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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Die Schwierigkeit, Soldaten von nächtlichem Umherschweifenausserhalb ihres Quartiers zu verhindern, hätte die Erschei-nung eines herumschweifenden Fußsoldaten erklären können;es war aber nicht so leicht, diejenige eines gewaffneten Reitersin voller Rüstung auf gewöhnliche Vorfälle zurückzuführen.Dieser Art aber war die Erscheinung, die ein besonderes HellesStrahlen des Mondlichtes am Fuße der Anhöhe zeigte, überwelche der Weg hinführte; vielleicht auch bemerkte der unbe-kannte Krieger in demselben Augenblick Apmer de Valenceund sein bewaffnetes Gefolge; ein jeder rief wenigstens dasAllarmzeichen jener Zeiten,Wer da!" aus, und die tiefenAntworten,St. Georg!" von einer undDouglas!" aufder andern Seite, erweckten das stille Echo der kleinen undzerfallenen Straße, sowie der schweigenden Gewölbe in derverfallenen Kirche. Erstaunt über das Schlachtgeschrei, woransich so manche Erinnerungen knüpften, spornte der englischeRitter sein Pferd in vollem Galopp den steilen und unbeque-men Abhang hinab, welcher zu dem südlichen oder südöstlichenThore der Stadt führte; es war das Werkeines Augenblicks,daß Apmer de Valence seine eigene lange Lanze einlegte,die er dem Knappen, welcher sie trug, entriß, wobei er auS-rief:Ha, St- Georgl greift alle den unverschämten Schot-ten an! Fabian, begieb dich an's Thor und schneide ihm dieFluchtab! St. Georg für England! Bogen und Partisanen!"Das Licht jedoch kam und schwand in einem Augenblick,Znnd ob-gleich de Valence der Meinung war, daß der feindliche Kriegerkaum Platz hatte, seinen Angriff zu vermeiden, so konnte erdoch nicht sein Ziel zum Zusammentreffen anders als auf'sGerathewohl nehmen und drang den dunklen Abhang unterzerstreuten Steinen und andern Hindernissen des Weges hinab,ohne daß er mit der Lanze den Gegenstand seiner Verfolgung