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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Hause piepen hört." Die Straßen oder vielmehr die Gaffenwaren finster, mit Ausnahme eines hin und wieder einfallen-den Mondlichtcs, welches, da dieser Himmelskörper aufging,bisweilen auf einem steilen und engen Dache sichtbar wurde.Man vernahm keinen Schall häuslicher Thätigkeit oder Ver-gnügung, kein Schein eines Kerzen- oder Feuerlichtes strahltedurch die Fenster der Häuser; der alte Befehl des Feueraus-löschens mit der Abendglocke, welchen William der Eroberer,in England eingeführt hatte, stand damals in voller Geltungin allen Theilen Schottlands, die man für unzufrieden undfür geneigt zum Aufstand hielt; man braucht aber kaum zusagen, daß die alten Besitzungen der Douglas vorzüglich alssolche betrachtet wurden. Die Kirche, deren gothischen Denk-male von prächtiger Art waren, hatten die Engländer so vielwie möglich mit Feuer zerstört; die Ruinen aber bezeugten,nebst dem Gewicht der massenhaften Steine, woraus sie be-standen, noch zur Genüge die Macht der Familie, auf derenKosten sie errichtet war, und deren Gebeine seit undenklichenZeiten in den Grabgewölben ruhten.

Sir Apmer de Valence richtete wenig Aufmerksamkeit aufdiese Reste vergangenen Glanzes, sondern rückte mit seinerkleinen Abtheilung vor und war bei den zerstreuten Trümmerndes Kirchhofes der Douglase vorübergekommen, als der Schallvon den Hufen seines Rosses zu seiner Ueberraschung durchTöne erwidert zu werden schien, welche wie diejenigen einesanderen Ritterpferdes klangen, das mit schweren Schritten, alswolle cs ihm entgegen kommen, sich die Straße hinauf bewegte.Valence konnte nicht die Ursache dieser kriegerischen Töne ver-machen; der Schall der Hufe und der Klang der Rüstungwar aber deutlich genug, und der schwere Schritt eines Kriegs-roffes konnte vom Ohr eines Kriegers nicht verkannt werden.