mit der Kirche veranlasse. Es war ohnedem leicht, eineWache aufzustellen, um Augustin an der Flucht während derNacht zu verhindern; am folgenden Morgen werde er sichdann eben so sicher in der Gewalt des englischen Gouver-neurs befinden, als sei er durch offene Gewalt im gegenwär-tigen Augenblick verhaftet worden. Sir John de Waltonbesaß jedoch so viel Gewalt über den Abt, daß dieser dasVersprechen gab, er werde, im Fall das Heiligthum für die-sen Zeitraum geachtet würde, mit seinem geistlichen Ansehenihm behilflich sein und Beistand leisten, damit der jungeMann ausgeliefert werde» wenn derselbe keinen genügendenGrund hinfichtlich des Gegentheils Vorbringen könne. DieseVerabredung, welche dem Gouverneur die Aussicht einerschnellen Beendigung des kitzlichen Streites darbot, bewogihn zur Gestattung des Vorzuges, welchen Augustin eher ver-langte, als daß er darum nachsuchte.
„Auf Euer Gesuch, Vater Abt, will ich jetzt, da ich Euchbisher stets als rechtlichen Mann habe kennen lernen, diesemjungen Manne die Gnade, um die er bittet, gewähren, bevorich ihn verhaften lasse, vorausgesetzt jedoch, dag er nicht dieErlaubniß erhält, diesen Ort zu verlassen; du bist dafür ver-antwortlich und ich gebe dir, wie es vernünftig ist, auch dieVollmacht, über unsere kleine Garnison in Hazelside zu ver-fügen; ich werde bei meiner Rückkehr zum Schloß dorthineine Verstärkung für den Fall abschicken, daß cs nothwendigwäre, Gewalt zu gebrauchen, oder daß die Umstände die Er-greifung anderer Maßregeln nothwendig machen sollten."
„Würdiger Herr Ritter," erwiderte der Abt, „ich kannmir nicht denken, daß der Eigensinn dieses jungen Mannesein anderes Verfahren als Uebcrredung nothwendig machensollte, und ich wage es zu behaupten, daß Ihr selbst im hoch-