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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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ster wohnenden Jüngling und erfuhr, derselbe sei krank ge-wesen, seit er seinen Vater, einen gewissen Sänger Bertramverlassen habe. Der Abt war der Meinung, die Krankheitsei von jener ansteckenden Art, welche damals die englischenGrenzen verheerte und bereits auf einigen Punkten in Schott-land eingedrungen war, in welchem Lande sie nachher furcht-bare Verheerungen anrichtete. Nach einigem weiteren Ge-spräch legte Sir John de Walton in die Hand des Abtes dasSchreiben an den jungen Mann, welcher sich unter seinemDache befand; als aber der ehrwürdige Vater diesen Briefdem Augustin überliefert batte, erhielt er von letzterem eineso kühne Botschaft an den englischen Gouverneur, daß er beider Ueberbringung aus Furcht zitterte. Die Botschaft lau-tete, der junge Mann könne und wolle nicht den englischenRitter in diesem Augenblick empfangen; wenn er aber näch-sten Morgen nach der Messe wieder kommen wolle, so könneer vielleicht Etwas, was er zu wissen wünsche, erfahren."

Das ist keine Antwort," sagte Sir John de Walton,"die ein Bursch wie dieser einem Manne meines Standesübersenden darf, mich däucht, Vater Abt, daß Ihr an Eureeigene Sicherheit nur wenig gedacht habt, als Ihr es über-nahmt, mir eine so unverschämte Botschaft zu öberbringen."

Der Abt zitterte unter den Falten seines weiten undrauhen Kleides; de Walton glaubte, sein Schrecken sei dieFolge schuldiger Furcht, und forderte ihn auf, die Pflichten,die er gegen England habe, die Wohlthaten, die er von ihmselbst empfing, und die wahrscheinliche Folge eines Verfah-rens zu bedenken, wenn er an dem unverschämten Trotz An-theil nehme, den ein naseweiser Bursch dem Gouverneur derProvinz biete.

Der Abt rechtfertigte sich mit äußerster Aengstlichkeit gegen