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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Euch geleistet habe. Der Zweck dieses Brieses geht dahin,Euch von der Gefahr zu benachrichtigen, daß Ihr in eineähnliche Gefahr gerathet, wenn Ihr nicht geneigt seid, mirErlaubniß zu crtheilen, diesem Ritter die Entdeckung zu ma-chen; darüber aber braucht Ihr nur Eure Wünsche auszu-sprechen und könnt versichert sein, daß nach denselben sichjedenfalls richten wird

Euer ergebener Bertram."

Dieser Brief warf nicht das geringste Licht auf das Ge-heimniß des Schreibers. Der Gouverneur las ihn mehr wieEinmal, wandte ihn zu wiederholten Malen in der Handherum, als hätte er gehofft, durch dieses mechanische Verfah-ren aus dem Schreiben etwas hcrauszulocken, was dieWorte beim ersten Durchlcsen nicht ausdrückten; da jedochkein Ergebniß der Art sich zeigte, begab sich de Walton indie Halle, wo er den Sir Aymer de Valence in Kenntnißsetzte, daß er zur Abtei von St. Bride reiten und dem SirAymer verpflichtet sein werde, wenn dieser die Pflichten desGouverneurs während seiner Abwesenheit übernehmen wolle.Sir Aymer sprach natürlich seine Zufriedenheit mit dem vonihm zu übernehmenden Auftrag aus und der Zustand derVeruneinigung, worin beide sich gegen einander befanden,gestattete keine nähere Erklärung.

Bei der Ankunft von Sir John de Walton an dem zer-fallenen Kloster erschien sogleich der Abt mit zitternder Eile,um seine Dienstfertigkeit dem Befehlshaber der englischenBesatzung zu bezeugen, von welchem jenes Kloster für denAugenblick hinsichtlich der ihm erwiesenen Nachsicht, sowie auchdes Unterhaltes und des Schutzes wegen, in so gefährlichenZeitläufen abhängig war.

De Walton befragte den alten Mann über den im Klo-