Druckschrift 
25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
148
Einzelbild herunterladen
 

148

zurückhalten, welches Ihr Euer ganzes Leben lang bereuenmüßtet, ohne daß Ihr die Mittel der Ausgleichung besäßet."

Sprecht kein Wort weiter, Sänger," sagte der Gouver-neur;da ich meine Wahl getroffen habe, mag dieselbe fürmich auch noch so gefährlich sein, so laßt uns dieß Zauber-mittel zur Ausführung bringen, von welchem du sagst, daßes mir solche Dienste leisten wird, wie das Oel nach Angabeder Seeleute, wenn man cs über die tobenden Wogen ge-gossen hat, deren Wuth besänftigen wird."

Neuntes Kapitel.

Habt Acht vor dem Mönch, vor dem düster» Geist,Er wandelt noch einher,

Da er noch als des Klosters Herr sich erweist,

Sind Lai'n es auch seither.

Amandeville ist der Herr bei Tag;

Dieß ist der Mönch zur Nacht.

Kein nächtlicher Wein, kein Trinkgelag

Hat den Mönch um sein Recht gebracht.

Lord Byron'« Don Juan, Gesang XVII.

Der Sänger batte sich nicht auf eitle Weise seiner Ge-schicklichkeit im Gebrauch von Feder und Tinte gerühmt, wirk-lich hätte kein Priester in jener Zeit ein kleines Pergamcnt-blatt schneller, in besserer Sprache und in schönerer Schriftbeschreiben können, wie es in den Zeilen geschah, welche adres-firt waren, anden Jüngling, genannt Augustin, den SohnBertramS des Sängers."