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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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der Jäger erschienen wäre, welcher, wie ich höre, Euch aufder Jagd zum Zorn reizte; dadurch habe ich den Glaubenerlangt, daß Douglas und seine Gefährten nicht weit ent-fernt sein können, weil ein so entschlossener Anhänger undDiener von ihm ohne Furcht unter Euch sich niedersetzte. Wieweit die Absichten gegen Euch freundschaftlich sind, muß ichzu beurtheilen Euch überlassen, glaubt mir nur, daß Folter,Winde oder Feuerzangen mich niemals gezwungen haben wür-den, als Angeber oder Rathgeber in einem Streite aufzutre-ten, woran ich so wenig oder gar keinen Antheil habe, wennich bei Euch nicht den Glauben zu erregen wünschte, daß Ihrmit einem redlichen Manne zu thun habt, dem Euer wahresWohl am Herzen liegt. Mittlerweile laßt mir Schreibmate-rialien dringen, oder die meinigen mir zurückgeben, denn mirstehen in einigem Maße die höheren Künste meines Berufeszu Gebote; auch besorge ich nicht, daß ich Euch ohne mehrZeitverlust eine Erklärung dieser Wunder verschaffen kann."

Gott gebe, daß dies der Fall ist," sagte der Gouverneur,obgleich ich nicht wohl begreifen kann, weßhalb ich einen sogünstigen Ausgang hoffen darf und vielleicht dadurch großesUnglück erleiden kann, daß ich Euch bei dieser Gelegenheit zusehr vertraue. Meine Pflicht jedoch erheischt, daß Ihr Euchmittlerweile in enger Haft befindet."

Mit diesen Worten überreichte er dem Gefangenen dieSchreibmaterialien, welche von den Armbrustschützen bei ihremersten Eintritt ergriffen worden waren, und befahl alsdannjenem Trabanten, dem Sänger die Bande zu lösen.

Muß ich also," fragte Bertram,aller Härte einer stren-gen Gefangenschaft ausgesetzt sein? Ich bitte jedoch nicht umden Nachlaß irgend einer Härte an meiner Person, kann ichEuch dadurch von einem raschen und unbedachten Handeln

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