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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
144
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Gewalt seiner Worte nicht unwürdig seines Aeußeren undseines Benehmens. Der Gouverneur erinnerte sich, daß Ap-mer de Balence, dessen Scharfblick man im Allgemeinen nichtableugnen konnte, ihn als einen der seltenen Männer be-schrieb, welche die Ehre eines verdorbenen Standes durch ihrpersönliches gutes Benehmen wiedcrherstellten. Er mußte sichselbst eingestehen, daß rohe Grausamkeit und Ungerechtig-keit sein würde, wenn er dem Gefangenen den Glauben andessen Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit verweigere, bis er, umdieselbe zu beweisen, eine jede Sehne angespannt und einjedes Glied in seinem Körper, sowie in demjenigen seinesSohnes zerbrochen haben würde.Ich habe kein Prüfungs-mittel," dachte er bei sich,welches die Wahrheit von derFalschheit unterscheiden kann; Bruce und seine Anhänger sindbereit; derselbe hat sicherlich die Galeeren ausgerüstet, die denWinter über bei Rochrin vor Anker lagen. Auch diese Ge-schichte von Greeuleaf über Waffen, welche für einen neuenAufstand herbcigeschafft sein solle», stimmt in auffallenderWeise mit der Erscheinung des wild auösehenden Fremden aufder Jagd zusammen; Alles scheint zu beweisen, daß etwasauf dem Amboß liegt, welches ich meiner Pflicht gemäß ver-hüten muß. Ich werde deßhalb keinen Umstand übergehen,womit ich die Seele durch Furcht oder Hoffnung erregenkann; der Himmel aber gebe mir Licht aus anderer Quelle,damit ich es nicht für gesetzlich halte, diese unglücklichen undvielleicht ehrlichen Leute zu quälen." Er entfernte sich somitaus der Bibliothek, indem er Grcenleaf ein Wort hinsichtlichdes Gefangenen zuflüsterte.

Er hatte die äußere Thür deö Studierzimmers erreicht,und seine Trabanten hatten schon an den Sänger Hand an-gelegt, als die Stimme des alten Mannes vernommen wurde,