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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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überlasse es Euch selbst als Mann von Ehre und Aufrichtig-keit, zu beurtheilen, ob Ihr nach der gewöhnlichsten Rechtlich-keit des Verfahrens eine schlimmere Meinung von einemMenschen hegen dürft, weil er bereit ist, an seiner eigenenPerson Mißhandlungen zu leiden, hinsichtlich deren er seinKind zu verschonen wünscht einen kränklichen jungen Mann,welcher erst vor Kurzem von einer gefährlichen Krankheit ge-nesen ist."

»Es ist meine Pflicht," antwortete de Walton nach einerkurzen Pause,einen jeden Stein umzuwenden, wodurch dieseAngelegenheit sich bis zu ihrem Ursprung verfolgen lassenwird; wenn du Gnade für deinen Sohn willst, so wirst duselbst sie leicht erlangen, wenn du ihm das Beispiel der Ehr-lichkeit und Offenheit gibst."

Der Sänger warf sich auf seinen Stuhl zurück, als sei erentschlossen das Aeußerste, welches man ihm bieten konnte,eher zu ertragen, als eine weitere Antwort zu geben, wie erschon gegeben hatte. Sir John de Walton befand sich ineiniger Ungewißheit, welches Verfahren für ihn das geeig-netste sein würde. Er fühlte einen unwiderstehlichen Wider-willen gegen die Anwendung der Tortur auf Vater und Sohn,ohne gehörige Betrachtung dessen, was die meisten Leute füreine unbedingte Folge seiner Dienstpflicht gehalten haben wür-den; so tief aber auch sein Gefühl der Anhänglichkeit an denKönig, und wie zahlreich auch die Hoffnungen und Erwar-tungen sein wogten, die er hinsichtlich der strengen Voll-bringung seines gegenwärtigen wichtigen Auftrags hegte, sokonnte er sich doch nicht dazu entschließen, zu dieser grausa-men Weise einer Zerschneidung des Knotens seine Zufluchtzu nehmen. Bertram's Erscheinung war ehrwürdig und die