weit ich dieselbe ertrage» kann. Vorerst erhebe ich deßhalbmeine Einrede, daß ich in keiner Weise verantwortlich gegendie Worte gemacht werde, die ich vielleicht im Verlauf mei-ner Folterung äußer» mögtc. Unter solchen Umständen müßtIhr deßhalb zur Ausführung einer Verrichtung schreiten,welche ich kaum von einem Ritter, wie Ihr, erlaubt mir cszu sagen, erwartet haben würde."
„Hört, Herr," erwiderte der Gouverneur, „wir Beide sindseht am Ende, und vollsührte ich meine Pflicht, so sollte ichsogleich zum Acußersten, womit ich drohte, schreiten; vielleichtjedoch empfindet ihr sogar weniger Widerwillen gegen die'Euch bevorstehende peinliche Befragung, als ich, indem ichderen Ausführung ancmpfehle; vorerst will ich Euch deßhalban einem Orte einschließen lassen, welcher sich für einen Manneignet, den man als Spion dieser Festung im Verdacht hat.Bis es Euch gefällt, diesen Verdacht zu beseitigen, ist EureWohnung und Kost die eines Gefangenen. Mittlerweile merkt,daß ich, bevor ich Euch der peinlichen Frage unterwerfe, zurAbtei St. Bride reiten und mich überzeugen will, ob derjunge Mann, den Ihr für Euren Sohn ausgebt, dieselbeEntschlossenheit besitzt, als diejenige, worauf Ihr Anspruch zumachen scheint. Vielleicht beleuchtet seine Befragung, sowiedie Eure, Euer Verhältnis, so daß Eure Schuld oder Un-schuld dadurch erwiesen wird, ohne daß die Anwendung derFolter erforderlich ist. Verhält sich die Sache anders, sozittert für Euren Sohn, wo nicht für Euch selbst — habe ichEuch erschüttert, Herr? oder fürchtet Ihr für die jungen Seh-nen und Glieder Eures Knaben die Maschinen, denen Ihrin Eurem eigenen Fall zu trotzen Willens seid."
„Herr!" antwortete der Sänger, indem er sich von seineraugenblicklichen Erregung, die er gezeigt hatte, erholte, „ich