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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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sicher sind, und Eurer Aufmerksamkeit nicht bedürfen. Ichfrage Euch, wollt Ihr die Fragen beantworten, die ich mei-ner Pflicht gemäß an Euch thun muß, oder soll ich den Ge-horsam dadurch erzwingen, daß ich Euch der Folter unter-werfe? Es ist meine Pflicht, Euch zu sagen, daß ich schon dieAntworten gesehen habe, die Ihr meinem Lieutenant ertheilthabt, und daß ich damit nicht zufrieden bin."

Er klatschte in die Hände, worauf 23 Bogenschützen ein-traten, welche die Röcke abgelegt hatten, und allein die Hemd-ärmel und Beinkleider trugen.

Ich merke," sagte der Sänger,daß Ihr mir eine Strafeertheilen wollt, die den Gesetzen Englands widerstrebt, weilsich kein Beweis für meine Schuld Vorbringen läßt. Ichhabe schon gesagt, daß ich von Geburt ein Engländer, vonGewerbe ein Sänger bin, und daß ich mit Niemand in Ver-bindung stehe, bei welchem sich feindliche Absichten gegen diesSchloß Douglas, oder gegen Sir John de Walton, oder seineBesatzung vermuthen lassen- Welche Antworten Ihr mir viel-leicht durch körperlichen Schmerz erpressen mögt, so kann ichfür dieselben, um als rechtlicher Christ zu reden, nicht ver-antwortlich gemacht werden. Ich glaube, daß ich so vielSchmerz ertragen kann, wie irgend ein Mensch, ich bin aberüberzeugt, daß ich noch niemals einen Grad des SchmerzenSempfand, der mich hätte bewegen können, mein verpfändetesWort zu brechen, oder falsche Anklagen gegen unschuldigePersonen zu erheben; ich gestehe jedoch, daß ich nicht weiß,bis zu welcher Ausdehnung die Kunst der Folter getriebenwerden kann, und obgleich ich Euch nicht fürchte, Sir Johnde Walion, so muß ich doch anerkennen, daß ich mich selbstfürchte, denn es ist mir unbekannt, welchem Grade der PeinEure Grausamkeit mich zu unterwerfen vermag, oder wie