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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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zu sagen, verschiedene Mittel kenne, wodurch es bei mir zurpeinlichen Pflicht wird, ein Bekenntniß in unangenehmerer Weisezu erzwingen, als ich dazu de» Wunsch hege "

Wenn Eure Fragen, Herr Ritter," erwiderte Bertram,solcher Art sind, daß ich sie beantworten kann oder muß, sowerdet Ihr keine Gelegenheit haben, dieselben mir mehr wieEinmal vorzulegen. Sind dieselben aber solcher Art, daßich sie nicht beantworten kann oder darf, so könnt Ihr glau-ben, daß keine Drohung oder Gewaltthätigkeit mir eine Ant-wort entreißen wird."

Ihr redet mit Kühnheit," sagte Sir John de Walton,ich gebe Euch jedoch mein Wort, daß Euer Muth auf dieProbe gesetzt werden soll. Ich greife ebenso ungern zu sol-chen äußersten Mitteln, als Ihr dieselben ungern ertragenwerdet; das wird jedoch die natürliche Folge Eurer Hart-näckigkeit sein. Ich frage Euch deßhalb, ob Bertram Euerwirklicher Name ist, ob Ihr noch ein anderes Gewerbe, wiedasjenige eines wandernden Sängers habt, und endlich, obEure Verbindungen oder Bekanntschaft mit Engländern oderSchotten über die Mauern dieses Schlosses Douglas reichen."

Auf diese Fragen," erwiderte der Sänger,habe ich schondem würdigen Ritter Sir Apmer de Valence Antwort gege-ben, und da ich ihn vollkommen zufrieden gestellt habe, so istcs nach meiner Meinung nicht nothwendig, daß ich mich einerzweiten Untersuchung unterwerfe; auch ist es unverträglichmit der Ehre Eurer Gnaden, oder mit derjenigen EuresStellvertreters, daß solch eine zweite Untersuchung vorgenom-men wird"

Ihr nehmt sehr genau meine Ehre und diejenige vonSir Apmer de Valence in Betracht. Ich gebe Euch abermein Wort, daß Beide in meiner Aufbewahrung vollkommen