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welches ich suchte, und es ist merkwürdig, daß ich, in Betrachtder Zerstörung anderer Bücher in dieser Bibliothek, einigewenige, obgleich unvollkommene Stücke daraus finden konnte."
»Da Ihr also Eure Neugier befriedigen konntet," sagteder Gouverneur, »so hoffe ich, Sänger, daß Ihr nichts dage-gen haben werdet, auch die meinige zu befriedigen."
Der Sänger erwiderte mit derselben Demut-: „wenn Et-was in dem geringen Bereiche meiner Geschicklichkeit liegt,welches Sir John de Walton irgendwie zufrieden stellen kann,so werde ich meine Laute holen und alsbald seinen Befehlengehorchen."
„Ihr irrt Euch, Herr," sagte de Walton in einem etwasharten Tone, „ich bin keiner von denen, welche Zeit zu ver-lieren haben, um auf die Erzählungen oder auf die Musikfrüherer Tage zu hören: mein Leben hat mir kaum Zeit übriggelassen, um die Pflichten meines Standes zu lernen, nochweniger hat cs mir Muße für solche klimpernde Thorheitcngelassen. Es ist mir nichts daran gelegen, daß Andere wis-sen, mein Ohr vermöge so wenig über Eure Kunst zu urthei-len, die Ihr ohne Zweifel für eine edle haltet, daß ich kaumdie Melodie eines Gesanges von derjenigen einer andern un-terscheiden kann."
„In dem Fall," erwiderte der Sänger gefaßt, „darf ichmir kaum das Vergnügen versprechen, Euer Gnaden die Un-terhaltung zu gewähren, die ich Euch sonst darbieten könnte."
„Ich wünsche von Euch keine Unterhaltung," sagte derGouverneur, indem er ihm einen Schritt näher trat und ineinem strengeren Tone sprach: „Ich bedarf der Kundschaft,die Ihr mir nach meiner Uebcrzeugung geben könnt, wennIhr dazu Lust habt; cs ist meine Pflicht, Euch zu erklären,daß ich, für den Fall Eures Widerstrebens mir die Wahrheit