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hören kannst; es ist vielleicht nothwcndig, diesen Mann zuverhaften."
„Mein Beistand." sagte der alte Arnibrustschütze, „soll be-reit sein, wenn Ihr ruft, aber —"
„Was aber," fiel der Ritter ein, „ich werde Zweifel undUngehorsam doch nicht überall antreffen?"
„Sicherlich nicht bei mir," erwiderte Greenleaf, „ich möchteEuer Gnaden nur erinnern, daß Alles, was ich sagte, nurder Ausdruck meiner aufrichtigen Meinung in Beantwortungder Fragen Euer Gnaden war, daß ferner Sir Aymer deValence fich zum Beschützer dieses Mannes erklärt hat undich nicht gern der Rache desselben auSgesetzt sein möchte."
„Bah," erwiderte Sir Walton, „ist Sir Ahmer der Gou-verneur dieses Schlosses» oder bin ich's? Wem sonst wie mirseid Ihr verantwortlich, um Fragen zu beantworten, die ichEuch vorlege?"
„Nun," erwiderte der Bogenschütze, im Geheimen nichtunzufrieden, daß de Walton einige Eifersucht auf seine Ge-walt zeigte, „glaubt mir, Herr Ritter, daß ich die StellungEuer Gnaden so gut wie meine eigene kenne, und daß manmir nicht zu sagen braucht, wem ich zu gehorchen habe."
„Gehen wir also zum Studierzimmer, um den Mann auf-zusuchen," sagte der Gouverneur-
„Eine schöne Angelegenheit," meinte Greenleaf, als erihm folgte, „daß Euer Gnaden in Person gehen muß, umnach der Verhaftung eines so niedrigen Gesellen zu sehen.Euer Gnaden hat jedoch Recht; diese Sänger sind oft Taschen-spieler, und besitzen die Gewalt, durch Mittel zu entfliehen,welche unwissende Leute, wie ich, der Zauberei zuzuschreibengeneigt sind."
Ohne auf diese letzten Worte zu achten, begab sich Sir