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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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an kriegerischen Erzählungen früherer Tage hat, so glaube ich,daß er dergleichen besser von den alten Soldaten, die Edward I-,Gott erlöse ihn, begleiteten, erlernen könnte, denn diese habenvor seiner Zeit die Bürgerkriege und andere Schlachten ge-kannt, worin die Ritter und Bogenschützen des lustigen Eng-land so viele tapfere Thaten vollbrachten, die der Nachwelterzählt werden müssen. Ich sage, das würde sich für denNeffen des Grafen von Pembroke besser ziemen, als daß ersich täglich mit dem herumziehenden Sänger einschließt, welcherseinen Lebensunterhalt durch das Hersagen von Unsinn ge-winnt, den er jungen Leuten vorlügt, die ihm zuhören wollen-Man kann kaum von ihm sagen, ob er schottisch oder englischin seinen Meinungen ist, und noch weniger läßt es sich Nach-weisen, ob er von den Engländern oder von den Schottenstammt, oder weshalb er an diesem Schloß umherschlendert,und Alles, was darin vergeht, den alten Mönchen in St.Bride berichtet, die mit ihrer Zunge sagen: Gott erhalte» König Edward, in ihren Herzen aber beten» Gott erhalteKönig Modert de Bruce. Eine solche Verbindung kann erleicht durch seinen Sohn unterhalten, der sich im St. Bride-Kloster, wie Euer Gnaden weiß, unter dem Vorwand einerKrankheit befindet."

Was sagt Ihr," rief der Gouverneur aus,unter einemVorwand? er ist also nicht wirklich krank?"

Nun, er mag todeskrank sein, so viel ich weiß," erwi-derte der Armbrustschütze,wenn dies aber der Fall ist, sowäre es doch weit natürlicher, daß der Vater am Kranken-bette des Sohnes sich befände, als daß er hier im Schloßumherstreift, wo man ihn stets im Studierzimmer des altenBarons oder in einem andern Winkel antrifft, in welchemman ihn am wenigsten erwarten sollte."