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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
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stand, daß sein Ruf während des späteren Lebens in großemMaße von den Berichten Sir John de Waltons abhängigsei; wenige Handlungen verwegener und unüberlegter Tapfer-reit würden seinen militärischen Ruf nicht so fest begründen,wie Monate und Jahre in regelmäßigem, demüthigem undbeharrlichem Gehorsam gegen die Befehle verbracht, welcheder Gouverneur von Douglas-Castle in so gefährlichen Zeit-umständcn für nothwendig halten würde.

Dies Schreiben langte in so kurzer Zeit nach Absendungdes Briefes an, worauf es die Antwort war, daß Sir Apmerbeinahe in Versuchung kam zu glauben, de Walton verfügeüber ein Mittel des Briefverkehrs mit seinem Oheim, welchesdem jungen Ritter selbst, sowie der übrigen Garnison unbe-kannt war. Da der Graf eine Anspielung auf besonderesMißvergnügen machte, welches de Valence bei einer kürzlichenunbedeutenden Gelegenheit gezeigt batte, so schien seines OheimsBekanntschaft mit diesem Umstande und anderen Kleinigkeitenseine Vorstellung zu bestätigen, daß sein Betragen in einerWeise überwacht werde, die er nicht für ehrenvoll hinsichtlichseiner selbst, noch auch von Seiten seines Verwandten fürgeziemend hielt; kurzum, er glaubte, daß er derjenigen ArtOberaufsicht ausgesetzt sei, hinsichtlich welcher die jungen Leutealler Zeiten eine Anklage gegen die älteren erhoben haben.Es ist kaum nothwendig, hier zu bemerken, daß die Ermahnun-gen des Grafen Pembroke den feurigen Geist seines Neffenheftig reizten; dies war so sehr der Fall, daß der Graf, wenner absichtlich die Vorurtheile hätte steigern wollen, die er zubeendigen wünschte, keine zu dem Zweck besser berechneten Aus-drücke hätte wählen können.

Die Wahrheit bestand darin, daß der alte ArmbrustschützeGilbert Greenleaf, ohne daß der junge Ritter es wußte, sich