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teische Meinung über Sir John de Walton, welcher gleichsamein Werk seiner eigenen Hände war, und ärgerte sich, daßsein Neffe, nach seiner Ansicht noch ein bloßer Bursch, welcherdurch die Uebertragung der Ritterwürde in einem viel zufrühen Alter erhoben sei, nicht gänzlich mit seiner Meinungübereinstimme. Er erwiderte ihm somit in einem Tone starkenMißvergnügens, und sprach sich aus, wie eine Person vonRang einem jungen und abhängigen Verwandten über diePflichten seines Berufes zu schreiben pflegt. Da er die Ur-sachen der Klagen seines Neffen aus seinem eigenen Briefersah, so glaubte er, daß er demselben keine Ungerechtigkeiterweise, wenn er sie für geringer halte, wie es wirklich derFall war. Er erinnerte den jungen Mann an die Pflicht derRitterschaft, welche in der treuen und geduldigen Ausführungdes Militärdienstes hoher wie niederer Art bestand, je nach-dem die Umstände es erheischten, worein der Kriegsmann durchsein Gewerbe gelangt sei. Vor Allem aber sei der Posten derGefahr, den Alle in Douglas-Castle erkennen müßten, zugleichder Posten der Ehre; ein junger Mann müsse vorsichtig sein,um nicht den Verdacht zu erregen, er wünsche seinen gegen-wärtigen ehrenvollen Befehl zu verlassen, weil ihm die Dis-ciplin eines so berühmten Befehlshabers, wie Sir John deWalton, mißfalle. Viel auch stand in jenem Briefe, wie esin jenen Zeiten natürlich war, von den Pflichten junger Leute,welche sich im Rath oder in Waffen von älteren unbedingtleiten lassen müßten. Mit Recht war bemerkt, daß ein Be-fehlshaber, welcher sich in eine Lage versetzt habe, worin ermit seiner Ehre, wo nicht mit seinem Leben für den Ausgangder Belagerung oder Blokade verantwortlich sei, die unbe-dingte Leitung der ganzen Vcrtheidigung in Anspruch nehmenmüsse. Zuletzt erinnerte Pembroke seinen Neffen an den Um-