schast einmischten, welche durch die Eifersucht der kommandiren-den Offiziere erzeugt wurde — eine Nebenbuhlerschaft, dieauch gegenwärtig noch stattfindcn kann, aber sicherlich nichtdieselben Gefühle verwundeten Stolzes und eifersüchtigerWürde hervorruft, die in Zeiten vorhanden waren, worin diepersönliche Ehre der Ritterschaft diejenigen, welche dieselbebesaßen, auf jede Kleinigkeit eifersüchtig machte."
Es fanden sich zwischen den zwei Rittern so viele kleineZänkereien, daß Sir Apmer de Valence es für nothwendighielt, seinem Oheim gleichen Namens, dem Grafen von Pem-broke zu schreiben; er erklärte demselben, sein Befehlshaber,Sir John de Walton, habe unglücklicher Weise ein Vorurtheilgegen ihn gefaßt; nachdem er mehrere empfindliche Beispieleseines Mißfallens ertragen habe, müsse er jetzt darum nach-suchen, daß seine Stelle in Castle Douglas durch einen Andernersetzt werde, wie viel Ehre auch man dort gewinnen könne,und obgleich vielleicht die Zeit seine gegenwärtige Beschwerdegegen seinen Befehlshaber beendigen könne. In dem ganzenBrief war der junge Sir Apmer besonders vorsichtig in seinenAusdrücken über Sir John de Waltons Eifersucht oder strengeBehandlung; solche Gefühle lassen sich aber nicht leicht ver-bergen, und ungeachtet seiner Vorsicht ließ sich Mißvergnügenüber seines Oheims alten Freund und Waffengefährten, sowieüber den Bereich des Militärdienstes erkennen, welchen seinOheim ihm zugewicsen hatte.
Eine zufällige Bewegung unter den englischen Truppenüberbrachte dem Sir Apmer eine Antwort weit früher wie erdamals nach dem gewöhnlichen Verlauf des Briesvcrkehrs er-warten konnte, welcher ungemein langsam und häufig unter-brochen war.
Pembroke, ein strenger alter Krieger, hegte eine höchst par-