Ihr, Sir John, könnt nicht aufrichtiger, als ich, die Hoffnunghegen, daß unsere militärische Pflichten nach Gebühr voll-bracht werden, ohne daß sie unserem freundschaftlichen Ver-kehre Eintrag thun-"
Die Ritter trennten sich nach diesem Gespräch, welchesein- oder zweimal beinahe mit einer vollkommenen und herz-lichen Erklärung hätte enden können; es fehlte aber von bei-den Seiten ein freundschaftliches, herzliches Wort, um gleich-sam das Eis zu brechen, welches in ihren Unterredungenschnell sich bildete; keiner wollte der Erste sein, um dem An-dern mit genügender Herzlichkeit entgegen zu kommen, ob-gleich zu letzterem ein Jeder gern bereit gewesen wäre, hätteder Andere den Wunsch gezeigt, die Erklärungen mit demsel-ben Eifer anzunehmcn; der Stolz Beider war jedoch zu großund verhinderte einen Jeden, dasjenige zu sagen, was einoffenes und männliches Verfahren hcrgestellt haben würde.Sie trennten sich deßhalb, ohne wieder aus den Gegenstandder beabsichtigten Vergnügung zurückzukommen, bis dicßnachher in einem förmlichen Schreiben geschah, welches SirAymer de Valence ersuchte, die Commandantcn von Douglas-Castle auf eine feierliche Jagd zu begleiten, deren Gegen-stand die wilden Stiere des benachbarten Thales sciit sollten.
Die Zeit der Zusammenkunft war um 6 Uhr Morgens,außerhalb des Thvres des äußeren Bollwerks festgesetzt, unddie Jagd sollte am Nachmittag enden, wenn das Signal zurHeimkehr unter der große» Eiche, genannt Sholo's Keule,geblasen würde — ein Baum, der als ein in die Augen fal-lender Gegenstand auf dem Platze stand, wo DouglaSdaledurch mehrere zerstreute Baumgruppen, gewissermaßen denAusläufern des gebirgigen Waldlandes, begrenzt war. Das