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seinen Lippen, und er macht den Vorschlag zum Aufbruch,damit man die wilden Stiere aufscheuche, mit einer so ern-sten Miene, als unternehme er eine Pilgerfahrt nach demGrabe eines Märtyrers."
„Nicht so, Sir John," erwiderte der junge Ritter, „inunserer gegenwärtigen Lage haben wir Beide zusammen mehrAufträge, wie Einen, und obgleich die größere Verantwort-lichkeit der Herrschaft Euch, als dem älteren und fähigerenRitter, aufgedürdct ist, so empfinde ich doch, daß auch meinAntheil kein geringer ist- Ich vertraue deßhalb, daß Ihr mitNachsicht meine Meinung anhört und ertragen werdet, wennes auch scheinen sollte, daß dieselbe sich auf denjenigen Theilunserer gemeinschaftlichen Pflicht bezieht, welcher hauptsächlichEurer Sorgfalt anvcrtraut ist. Die Würde der Ritterschaft,welche ich mit Euch zu theilen die Ehre habe, sowie der vomköniglichen Plantagenet mir ertheiltc Ritterschlag geben mir,wie mich däucht, Ansprüche auf diese Gnade."
„Ich bitte Euch um Verzeihung," sagte der ältere Ritter,„ich vergesse, welch eine wichtige Person ich vor mir habe,welche vom König Edward selbst zum Ritter geschlagen wurde,der doch ohne Zweifel seine besonderen Gründe haben mußte,um Euch die Ehre so früh zu übertragen- Auch fühle ichsicherlich, daß ich meine Pflicht überschreite, wenn ich etwaswie eitles Vergnügen einer Person von so großer Bedeutungvorschlage."
„Sir John de Walton," erwiderte de Valence, „derglei-chen Reden sind schon zu oft vorgekommen, schweigen wirhier. Ich will nur sagen, daß ich bei dieser Bewachung vonCastle Douglas meine Einwilligung nicht ertheilen werde,wenn irgend eine Vergnügung, welche eine Nachlassung derDiSciplin bestimmt in sich begreift, unnöthig eingegangen