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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Das mag in früheren Tagen der Fall gewesen sein," er-widerte der Ritter,die gegenwärtigen Sänger aber habendie Pflicht zur Tugend anzuseuern vergessen, und cs ist nochein Glück, wenn die Dichtkunst, die unsere Väter zu edlenThatcn anregte, deren Kinder nicht zu niedrigem und un-würdigem Leben antreibt. Ich will jedoch darüber mit mei-nem Freund Aymer sprechen, im Vergleich mit welchem ichkeinen ausgezeichneteren oder muthigeren jungen Mann kenne."

Während er mit dem Armbrustschüßen in dieser Weise sichuntcrredete, trat Sir John de Walton, eine schlanke undschöne Gestalt, unter den weiten Bogen des Kamincs imWachzimmer; der zuverlässige Gilbert horchte auf ihn mitachtungsvollem Schweigen, und füllte mit Winken und Zei-chen als ein aufmerksamer Zuhörer die Pausen im Gesprächeaus. Das Verfahren eines anderen Zuhörers war nicht ingleicher Weise achtungsvoll; wegen seiner Stellung entgingderselbe aber der Beobachtung. Diese dritte Person warNiemand anders, als der Knappe Fabian, welcher durch seineStellung hinter dem Vorsprunge des Kamins der Beobach-tung entging und sich noch sorgfältiger versteckte, als er ver-nahm, daß das Gespräch zwischen dem Gouverneur und demArmbrustschüßen, sich auf die Ansichten seines Herrn, die erfür Vorurtheile hielt, richtete. Die Beschäftigung des Knap-pen war die niedrige Aufgabe, Sir AymcrS Waffen zu reini-gen, was dadurch geschah, daß die einzelnen Stücke der Stahl-rüstung auf dem schon erwähnten Vorsprung erwärmt wurden,damit sie den gewöhnlichen dünnen Ueberzug von Firniß an-nehmen könnten. Wurde er entdeckt, so konnte sein Benehmendeshalb nicht als unverschämt oder achtungswidrig gelten.Er wurde vor der Entdeckung um so mehr geschützt, da eindicker Rauch aus Eichenholz mit Schnißwerk emporstieg, von