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Jahr hinaus, und der Stellvertreter selbst noch nicht 2t Jahrealt war; das volle Alter des Ritterthums war ihm nämlichfrüher erlassen worden, weil er Thaten früherer Mannheitvollbracht hatte. Ehe er noch die ärgerlichen Gedanken, diein seiner Seele sich erhoben, verscheuchte, wurde der Schalleines Jagdhornes am Thore vernommen, und aus der allge-meinen in der Besatzung sich verbreitenden Bewegung ergabes sich, daß der Gouverneur von seinem Ritte bcimgekehrtwar. Eine jede Schildwache, durch seine Heimkehr offenbarbelebt, schulterte die Pike aufrechter, gab das Losungswortmit stärkerer Stimme und schien sich ihrer Pflicht mehr bewußtzu sein. Nachdem Sir John de Walton von seinem Pferdegestiegen war, fragte er Greenleaf nach den Vorgängen wäh-rend seiner Abwesenheit, worauf dann der alte Armbrustschützecs für seine Pflicht hielt, zu sagen, daß ein Sänger, der einSchotte oder ein herumstreichender Grenzbewohner zu seinscheine, in das Schloß eingelassen sei, während sein Sohn, deran der jetzt so viel besprochenen Pest leide, auf einige Zeitsein Unterkommen im St. Bridekloster gefunden habe.
„Wir brauchen keinen solchen Zeitvertreib," erwiderte derGouverneur, „und es hätte uns mehr zur Zufriedenheit ge-reicht, wenn unser Stellvertreter andere Gäste für uns auf-gcfunden hatte, welche sich für offenen und freimüthigen Ver-kehr besser eignen, als ein Mann, welcher seinem Gewerbenach ein Lästerer Gottes und ein Betrüger der Menschen ist."
„Ja," sagte der alte Soldat, der sogar kaum seinen Be-fehlshaber anhören konnte, ohne sich seiner Neigung zum Wi-derspruch -inzugeben, „ich habe Euer Gnaden bemerken hören,daß Las Gewerbe eines Sängers, wenn es gerecht betriebenwird, ebenso viel Werth besitzt, als sogar die Würde derRitterschaft."